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Besser spät als nie. Mit der "JAWA" nach Russland (Gelesen: 7.632 mal)
11.05.2016 um 04:39:57

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Die Zeit ist wie im Fluge vergangen, meine Fahrt ist nun schon fast zwei Jahre her, aber ich denke, dass mein kleiner Bericht noch immer interessant ist.
Mitte Juli 2014 haben Artur, der aus dem Raum Kassel kommt, und ich, auf Einladung des „Club- Jawa- Moskau“ eine Reise nach Russland unternommen. Geplant war, zu dritt zu reisen, aber die„moderne“ Jawa 650 Classik“ von Alex wollte nicht mitmachen und kurz vor Lübeck hat sie den Geist aufgegeben.
Wie sich später herausstellte, hatte die neu gekaufte und eingebaute Akku Batterie einen Kurzschluss gehabt und niemand hat damit gerechnet unentschlossen
 
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Antwort #1 - 11.05.2016 um 04:45:18

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Tag Eins

Am 21.06.2014, um ca. 18:00 Uhr, fuhr ich von Rostock nach Travemünde, wo ich mich mit den beiden treffen sollte. Dort angekommen sah ich nur Artur, der mit seiner „Jawa 638“ auf mich wartete. Da erfuhr ich, dass Alex mit seiner „Jawa 650“ per Abschleppwagen auf dem Weg nach Hause war weinend

Tag zwei

Der erste Reiseabschnitt per Fähre von Travemünde nach Helsinki war mit ca. 28 Stunden und 1132 Kilometern der langweiligste, aber bequemste. Man konnte viel schlafen, das Bier genießen und weit über das Meer schauen.


 
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Antwort #2 - 11.05.2016 um 04:48:41

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Tag drei

Helsinki empfing uns mit mürrischem Wetter, aber ohne Regen.
 

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Antwort #3 - 11.05.2016 um 04:52:34

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Nach ca. drei stunden Fahrt erreichten wir die Grenze zwischen Finnland und Russland und da holte uns auch der vorhergesagte leichte Regen ein. Von da an war der Regen zehn Tage lang mehr oder weniger unser ständiger Begleiter.
Für den Grenzübergang und Papierkram brauchten wir ca. eineinhalb Stunden, zum Glück war alles überdacht und wir standen im Trockenen. Die Grenzbeamten waren beiderseits sehr nett und hilfsbereit, besonders die russischen Beamten halfen uns beim Ausfüllen zig verschiedener Papiere. Aber auch das war irgendwann erledicht und die Reise ging weiter.
 

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Antwort #4 - 11.05.2016 um 04:56:20

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Der erste russische Zivilist  Smiley
 

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Antwort #5 - 11.05.2016 um 04:59:10

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Die Strecke nach St.- Peterburg ist ordentlich gebaut und es war auch weniger Verkehr, so-dass wir nach ca. drei Stunden in der russischen Nordmetropole ankamen und uns einquartierten
 
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Antwort #6 - 11.05.2016 um 05:03:43

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Noch in Deutschland habe ich über das russische „Jawa Forum“  Sergej kennengelernt, der bereit war, uns durch St.- Petersburg zu führen und über die Stadt zu erzählen. Da in dieser Zeit in Nordrussland die weißen Nächte waren, konnten wir nach zwei Stunden Pause unseren Stadtführer Sergej treffen und ihm zu einer wunderschönen Stadtführung folgen.
 
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Antwort #7 - 11.05.2016 um 05:08:23

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Antwort #8 - 11.05.2016 um 05:11:27

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Antwort #9 - 11.05.2016 um 05:12:04

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Um ca. 03.00 Uhr nachts waren wir wieder im Hotel. Wir beide waren so fasziniert von den Bildern der Stadt, dass wir erst nach zwei Stunden zur Ruhe kamen.
 
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Antwort #10 - 11.05.2016 um 05:16:45

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Tag vier

Um 09.00 Uhr waren wir wieder auf die Beinen. Schnell getankt, russische Handy-Karte besorgt und schon ging es weiter in Richtung der alten russischen Stadt Torschok, wo uns die drei Jawa-Freunde des „Jawa Club Moskau“ erwarteten.
Das war der schwierigste Teil unserer Reise überhaupt, denn wegen des andauernden Regens und der schlechten Fahrbahn (z. Zt. wird zwischen St.-Petersburg und Moskau parallel zur jetzigen M10 eine neue M11 Mautautobahn gebaut und die jetzige Verbindung wird vernachlässigt) passierten viele Unfälle, was Staus verursachte. Deswegen brauchten wir für knapp 500 Kilometer ca.10 Stunden. Aber die Mühe lohnte sich, denn auf einem schönen Camping-platz warteten unsere Freunde mit frisch gegrilltem Fleisch, viel Wodka und vielen Gesprächsthemen auf uns.
 
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Antwort #11 - 11.05.2016 um 05:18:02

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Fortsetzung folgt
 
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Antwort #12 - 11.05.2016 um 19:06:17

WildpigDE   Offline
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Seine wildeschweinische
Hoheit, Klaus der Erste
Peine bei Hannover

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Vielen, bielen Dank! Fiebere schon der Fortsetzung entgegen...
Besonders traurig: eine Kaputte (neue) Batterie macht einem einen Strich durch so eine Reise...

Bis dann
Klaus
 

„Ich weiß zwar nicht alles, aber alles besser!“
...
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Antwort #13 - 11.05.2016 um 23:32:07

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Tag fünf

Am nächsten Morgen kam endlich für ein paar Stunden die Sonne raus. Gegen Mittag waren wir wieder fit für den nächstem Sprung zu der ca. 350 Kilometer entfernten Stadt Pereslavl-Zalessky (Geburtsort des berühmten russischem Fürsten aus dem 12. Jahrhundert Alexander Newski).
 

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Antwort #14 - 11.05.2016 um 23:36:51

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Ein Zwischenstopp bei Oleg.
 

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